Erfahrung beim Nackten Tanzabend

Gestern Abend war ich wieder einmal beim regelmäßig stattfindenden Nackten Tanzabend von Wanda.
Denn ich  verspürte einen starken Wunsch nach Bewegung, nach wirklich sehr viel Bewegung. Und nach Kontakt.
Viele Leute aus unserer Gemeinschaft waren gekommen, und auch einige ganz neue Gesichter.
Der Raum war voll mit zum größten Teil ganz nackten Menschen.
Und ich bemerkte, dass mir das in keinster Weise komisch vorkam. Sondern natürlich. Freudig. Intim. Lebendig. Ehrlich.
Ich freute mich sehr darüber, dass ich das so empfand. Wie anders fühlte es sich doch für mich an, als ich vor ein paar Jahren die ersten Male zum Nackten Tanzabend ging. Das kam mir doch alles sehr befremdlich vor, dieses so nackt sein, unter fremden Leuten, und dann auch noch mit meinem nackten Sein mich nach der Musik zu bewegen.
Ich glaube, das allererste Mal habe ich komplett meinen Lunghi angelassen und ich stellte mir immer wieder die Frage, warum zum Teufel ich jetzt eigentlich hier bin, warum man denn nun unbedingt nackt tanzen müsse. Ist doch irgendwie auch schon ein bißchen eklig, dachte ich. Ich fühlte mich sehr unwohl. Hatte Fluchtimpulse.
Und dennoch war da diese leise Ahnung in mir, dass es sich bestimmt ganz wahnsinnig toll anfühlen muss, wenn meine Ängste und Hemmungen in Bezug auf meinen eigenen und auch die fremden Körper verschwinden würden.
 
Wandas Nackttanzabend hat mir in Bezug auf meine Akzeptanz meines eigenen und anderer Körper sehr geholfen.
Außerdem liebe ich die bunte Auswahl der Musik. Und die befreite natürliche Stimmung im Raum. Und naturlich die große Freude.
 
Ganz beseelt vom mich Austanzen und von den vielen schönen nahen Kontakten ging ich nach Ende des Tanzabends nach Hause.
 
Danke dir Wanda!
Und danke euch allen, die ihr dabei wart.
 
Joy

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